Heimatfeeling aus dem Jahre 2006…


Ich durchforste momentan alle meine Festplatten und brenne gerade Bilder auf CD´s runter, um Platz zu schaffen und dabei kamen auch diese Bilder zum Vorschein.

Timisoara (rum.) – Temeschburg (dt.) -Temesvár (ung.)

Facts- nur ein paar:

Kulturhauptstadt Europas 2023

Einwohnerzahl (2021)- 250.849

fünftgrößte Stadt Rumäniens

Zehn Stadtbezirke: Innere Stadt, Fabrikstadt, Elisabethstadt, Josefstadt, Mehala, Fratelia, Freidorf, Kardos Kolonie, Neu Giroda,Rote Tscharda

Zählte zu den ersten (12. November 1884) Städten Europas die elektrische Straßenbeleuchtung hatten ( Paris-1878, Berlin-1879, Nürnberg-1882, Steyr-1884)

Partnerstädte: Gera (Thüringen, Deutschland), Karlsruhe und Ulm (BW, Deutschland), Graz (Österreich), Mulhouse und Rueil-Malmaison (Frankreich), Faenza und Treviso (Italien), Szeged (Ungarn), Novi Sad (Serbien), Nottingham (Vereinigtes Königreich), Chernivtsi (Ukraine),Trujillo (Peru), Da Nang (Vietnam), Lublin (Polen), Porto (Portugal)

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Hier wurde ich geboren und hatte, bis vor einigen Jahren noch Verwandte dort. Mittlerweile nur noch Freunde und Bekannte. Das letzte Mal war ich 2019 zu Besuch dort.

Als mein Opa noch lebte, sind wir etwas regelmäßiger gefahren, um nach dem Rechten zu sehen – dies ging jedoch nur, wenn ich Urlaub hatte. Da ich 2sprachig aufgewachsen bin, ist es nach wie vor kein Problem für mich, in Rumänien auszukommen. Nur schriftlich komme ich nicht mehr wirklich zurecht…

Bild oben links: Wir wohnten in der Nähe von dem Streckenende der Straßenbahn. Hier hat sie wieder umgedreht.

Bild unten links: direkt neben uns gab es einen Park zum Spielen, der mittlerweile echt toll aussieht. Dieses Bild ist aus 2006.

Bild oben rechts: Schon zu meinen Schulzeiten, haben sich Personen im Rentenalter etwas dazuverdient, in dem sie Dinge aus dem Garten verkauft haben.

Bild unten rechts: Der Westen hat nach der Revolution im Jahre 1989 Einzug gehalten. Zuerst waren jedoch verstärkt die Österreicher da, z.B. schräg gegenüber ist ein BILLA.

Bild oben links: da haben wir gewohnt – im 2ten Stock

Bild rechts: Das war die Rückseite – im 2ten Stock unser Küchenfenster 🙂 Die kleinen dreier Fenster gehören zum Treppenhaus. Bis heute haben wir nach wie vor noch Kontakt zu unser ehemaligen Nachbarn – Facebook machts möglich

Bild unten links: in dem hinteren Eingang, wohnte mein Opa – einmal schräg über die Straße rüber und schon waren wir da…

Eine alte Dacia… sie gehörte unserem Nachbar (wir hatten kein Auto). Damals konnte man noch selber an seinem Auto herumschrauben – und bei Gott, das hat er getan!!! Bis zum Schluß hatte er es dann auf dem Dorf – gefahren ist es noch, aber innendrin war schon alles durch – bei den Sitzen hast du jede einzelne Feder gespürt, und was sind eigentlich Stoßdämpfer??? Der TÜV wäre da schnell durch…

Bild oben links und rechts: In der ganzen Stadt sind diese offenen, jedoch überdachten Märkte zu finden, auf denen die Leute ihre Sachen verkaufen können. Auch bei uns in der Nähe gab es einen.

Bild unten links: in diesem Wohnblock wohnte meine Oma. Sie kam jedoch 1991 mit uns nach Deutschland. Sie gehört zum deutschen Teil der Familie. Hinten dem Block liegt der zentrale Opernplatz. Also parallel dazu.

Der Opernplatz

Hier begann am 16.12.1989 die rumänische Revolution gegen das Regime von Nicolae Ceausescu.

Bild oben links: die deutsche Oper

Bild rechts: gegenüber der Oper steht die Kathedrale der heiligen drei Hierarchien

Bild unten links: mittendrin steht eine Statue von Romulus und Remus, die von einer Wölfin gesäugt wurden. „Die Kapitolinische Wölfin“ ist eine exakte Nachbildung der „Lupa Capitolina“ in Rom und ein Geschenk dieser Stadt aus dem Jahr 1926 an Timisoara, als Zeichen der gemeinsamen romanischen Wurzeln des italienischen und des rumänischen Volkes.

Bild links oben: ein paar Gehminuten vom Opernplatz entfernt, lag die Nikolaus Lenau Grundschule. Mittlerweile ist die Fassade renoviert. Über Jahre konnte man noch Spuren der Revolution sehen.

Bild rechts und unten links: das Nikolaus Lenau Gymnasium, welches ich bis zur 6. Klasse besucht habe

Dinge die es so, nicht mehr gibt!!!

Bilder links: Piata Libertatii (Freiheitsplatz) oben – noch viel Grün dabei, eigentlich schön. Unten die neue Variante – offener Platz aber kaum Schatten ( echt schade)

Bild rechts: unser Haus auf dem Dorf (Neu Beschenova)- das Bild ist von 2006 und meine Oma hat es ca. 1990 verkauft – mittlerweile wurde es abgerissen. Es tat einem in der Seele weh, jedes Mal wenn wir den Garten gesehen haben… was bin ich da als Kind mitten zwischen den Erdbeeren gesessen oder unter dem Weichselbaum und hab mir den Magen vollgeschlagen habe. Jedes Jahr, haben wir unsere 3 Monate andauernde Sommerferien (und auch viele Wochenenden) dort verbracht.

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