Ich habe gerade danach gegoogelt und gelesen, dass die Krempita tatsächlich ein serbisches Nationalgericht ist. Durch die Nähe, bzw. Grenze zum Banat (Rumänien) – also da wo ich herkomme, ist es kaum verwunderlich, dass solche Rezepte überschwappen. Viele Rezepte kommen auch aus den anderen Ländern im Umkreis: Ungarn, Österreich… So kommt es, dass ich die Krempita schon seit meiner Kindheit kenne. Damals hatten wir noch eine andere Rezeptur für den Teig, mittlerweile ist sie in der Familie „eingedeutscht“. Und diese Variante, möchte ich euch heute zeigen.
Die Zutatenliste:
2x frischen Blätterteig
Für die Creme:
4 Eier
180g Zucker
120g Mehl
3/4 L Milch
1 Pkg. Vanillezucker
Zum Bestreuen:
Puderzucker
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Zubereitung:
1.
Den Blätterteig jeweils auf ein Backblech legen und ausbacken bis der Teig gold-gelb ist (früher hatte ich ihn noch mit einer Gabel eingestochen, mittlerweile jedoch nicht mehr). Während des Backens steigt der Teig. Nach dem Abkühlen, den gebackenen Teig vorsichtig durchschneiden.
Backen bei: 180°C ca. 20 Minuten
2.
Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee aufschlagen, dabei 2 EL Zucker (von den 180g) einrieseln lassen. Kaltstellen.
3.
Eigelbe mit Zucker schaumig rühren. Mehl und 1/8 Milch hinzufügen und glatt rühren. Die restliche Milch mit dem Vanillezucker zum Kochen bringen, die Eigelbmasse mit Hilfe des Schneebesens unter kräftigem Rühren in die Milch gießen und einige Male aufkochen lassen, bis die Creme richtig gebunden ist (wird dickflüssiger).
Anschließend die heiße Vanillecreme über den Eischnee gießen und vorsichtig unterheben.
4.
Die noch warme Creme gleichmäßig auf 3 Teile aufteilen. Einen der Böden mit dem ersten Teil der Creme bestreichen, dann einen der Deckel verkehrt herum drauflegen (also mit dem Buckel nach unten). Dann wieder einen Teil Creme drauf verteilen und den nächsten Deckel drauflegen. Anschließend den letzten Teil der Creme verteilen und zuletzt den letzten Boden auflegen.
Die Krempita muss nun (am besten über Nacht) kaltgestellt werden. Die Creme feuchtet die Blätterteig Teile durch und dadurch senken sich die hochstehenden Ecken. Am nächsten Tag liegen alle Seiten gleichmäßig flach an.
5.
Zum Servieren kann man noch Puderzucker draufstreuen – muss man aber nicht.
Guten Appetit!








