Langosch…


Aufgewachsen bin ich im Osten Europas, hatte Ungarn als Nachbarland, also war es ganz klar, dass ich um diese Köstlichkeit nicht drum herum kam.

Umso schöner war es in den letzten Jahren, als es der Langosch auf diverse Volksfeste, oder Weihnachtsmärkte, etc. schaffte. So oft bin ich auch nicht mehr in die Heimat gefahren – doch jedes Mal wenn ich dort war, musste auch mind. ein Langosch gegessen werden. In einem Urlaub in Wien, kam ich auch mal an dieses leckere Gebäck. Am liebsten einfach nur mit Salz drauf.

Doch immer zu warten bis die Feste bei uns starten – ist so eine lange Zeit. Dank dem www, bin ich auf ein Rezept für Langosch gestoßen und habe es ausprobiert.

Zusatzinfos:

  • Ich hatte schonmal Teig für den Folgetag in den Kühlschrank gepackt (luftdicht verpackt) – hat sich problemlos verarbeiten lassen.
  • Ich verwende das Öl 2-3x, ca. 1 L Sonnenblumenöl (nach dem Abkühlen in eine Flasche umfüllen), danach kommt es weg.

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Alle trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Zucker) werden vermischt, in einer Kuhle kommt die Trockenhefe dazu und das Milch/Wasser Gemisch zugeführt. Nach ein paar Minuten (Hefe beginnt zu arbeiten) alles mit einem Knethaken zu einem festen Teig mixen. Da es ein Hefeteig ist, kann man den Teig, dann abgedeckt etwas stehen lassen.

Währenddessen in einem breiten Topf, das Öl erhitzen. Der Teig wird in gleichgroße Teile geteilt. Wenn das Öl soweit ist, den Teig zu einem Fladen auseinanderziehen und ins Öl gleiten lassen.

An den Rändern des Langoschs, kann man gut erkennen, wie weit das Ausbacken ist. Goldbraun ist das Ziel. Wenn es soweit ist, den Fladen wenden. Danach sind sie fertig. Auf einem Küchenpapier, kann das überschüssige Öl aufgefangen werden.

Manchmal mache ich nur ein halbes Rezept – das ergab 5 leckere Langosch.

Zu der Belag-Thematik… was mache ich drauf? Die Möglichkeiten sind unendlich…

  • Salz
  • Marmelade
  • Knoblauchöl und Salz
  • Schmand und Knoblauch, darüber Reibekäse:
    • zur Verfeinerung:
      • geriebener Käse, Lauch und wahlweise Speck- oder Schinkenwürfel
      • Kolbasz (ungarische Paprikawurst) und Käse
      • Frische Kräuter, z.B. Petersilie und Kresse
      • Paprika, Pilze, Tomaten, Speck
      • Chili und frischer Pfeffer für einen scharfen Belag
      • Räucherlachs
      • Geschmorte Zwiebeln, Schinken, Feldsalat

Wer keinen Knoblauch mag, kann die Creme auch aus Frischkäse oder Quark machen, dazu:

  • Feta, Gurke und Tomate
  • Mozzarella, Tomaten und Balsamico
  • Tomatenmark, Rucola, Parmesan und wer mag Parmaschinken
  • Camembert, Feigen, Walnüssen und Honig

Für Ungarn eher untypisch, aber hier relativ beliebt: Der süße Langosch

  • Puderzucker
  • Zimtzucker
  • Marmelade
  • Nuss-Nougat-Creme

Und süß kann ich :-):

Einfach lecker…

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