Geschichtensäckchen: „Der kleine Igel“

Der kleine Igel

Text in  diesem Buch.

Kurzfassung:

„Ein kleiner Igel läuft auf einer Wiese herum, als es zu regnen beginnt. Weil es ihm kalt wird, versteckt er sich unter den Blättern. Ihm wird wieder warm und er schläft ein.“

Materialien:

  • Säckchen
  • grüner Stoff als Wiese
  • Igel Figur (meine ist von Schleich)
  • Baum – Figur ( ich habe eine Styroporkugel auf ein Zweigstück gespießt und einen Fuß aus selbsthärtendem Ton gesetzt. Das ganze mit Gipsbinden ummantelt und angemalt, dann ist der Baum fertig)
  • Regentropfen (aus Filz geschnitten)
  • Blätter (in grün, orange und gelb – in der Herbstzeit als Deko in den unterschiedlichsten Läden zu finden)
  • Text – als Spickzettel, einlaminiert

 

 

Literatur: Geschichtensäckchen 2

Das zweite Buch in meiner Sammlung:

Bildergebnis für Mit Geschichtensäckchen durch das Jahr

Zum Buch

In diesem Buch sind die Geschichten nach Jahreszeiten sortiert:

Frühling:

  • Die Raupe wird erwachsen
  • Struppi sucht seinen Knochen
  • Katz und Maus
  • Kleiner Bär hat Geburtstag
  • Der Osterhas
  • Der kleine Bär räumt auf
  • Kasperletheater

Sommer:

  • Mama hat Geburtstag
  • Das Picknick
  • Im Zoo
  • Franz und seine Fahrzeuge
  • Der Piratenschatz
  • Benno und seine Schäfchen

Herbst:

Winter:

  • Die Schlittenfahrt
  • Die Geschichte von St. Martin
  • Der kleine Bär zieht sich an
  • Die Nikolausgeschichte
  • Eva macht Mittagsschlaf
  • Die fünf Pinguine

Dazu gibt es im Anhang eine Nähanleitung für Geschichtensäckchen.

 

 

Kamishibai – Der blaue Traktor

Tja, nun kommt ein Buch aus meiner Kindheit – ich hab ein bisschen in meinen alten Büchern gestöbert.  Hier habe ich den blauen Traktor entdeckt.

In Rumänien hatten wir viele Bücher aus der ehemaligen DDR, woher auch dieses Buch stammt. Es stammt aus dem VEB Postreiter-Verlag Halle, wurde 1981 gedruckt (da war ich gerade mal 2 Jahre alt – also genau passend)  und es kostete DDR 2,70M – in Lei (die rumänische Währung) 12. Auch wenn die Altersangabe erst ab 3 Jahren ist, haben es unsere Kids verschlungen.

Inhaltsangabe:

Der Bauer muss mit seinen blauen Traktor aufs Feld. Sein Weg führt ihn über einen hohen Berg. Doch er schafft es nicht alleine. So fragt er die Fahrzeuge  (die rote Feuerwehr, der weisse Krankenwagen, der gelbe Tankwagen, der schwarze Oldtimer, die graue Strassenwalze, das grüne Polizeiauto) die vorbeikommen ob sie ihm helfen, doch jedes muss ablehnen und nennt einen Grund:

Zitat:

„Ich kann dir nicht helfen…“ sagte die graue Strassenwalze. „Ich bin nur zum walzen da.“

So überlegt der blaue Traktor und kommt selbst auf die Lösung.

Der blaue Traktor

 

Die Darstellungen der Fahrzeuge in diesem Buch sind sehr alt – nicht mehr zu vergleichen mit denen der heutigen Zeit. Trotzdem bleibt es eine wunderbare Geschichte. Einige der Kinder konnten die Texte schon fast auswendig. Einer unserer Väter fragte sich irgendwann woher sein Sohn, mit 2 Jahren das Wort Oldtimer kennt. Tja…. vom blauen Traktor *g*.

Die Geschichten vom Biber, vom Fuchs und von der Eule habe ich von Hand gemalt, dies hab ich bei dem blauen Traktor nicht mehr gemacht… nicht wenn man bis zu 6x nen Traktor malen muss und dazu noch die anderen Fahrzeuge. Das war mir doch etwas zu aufwendig. Daher kam Kohlepapier zum Einsatz. Kennt ihr das noch? Früher, als noch die Schreibmaschine im Einsatz war und man einen Text als Kopie haben musste – tja, dann kam das Kohlepapier dazwischen. Ich mag es nicht missen.

Link: Der blaue Traktor

Bei dem Link kann man sich einige Bilder aus dem Buch anschauen.

 

 

 

 

Kamishibai- Anton, das kleine rote Auto

Bei der erwähnten Fortbildung sollten wir in einer Gruppenarbeit selbst eine Geschichte erfinden…

Vorgaben waren: – eine Hauptfigur, eine Aufgabe/Problem, Helfer und das auf ca. 5-7 Blättern. Das Format der Bilder ist immer DIN A3.

Und so entstand die Geschichte um den kleinen Anton:

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Das Deckblatt zur Geschichte

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1. „Auf einem alten, verlassenen Bauernhof stand Anton, das kleine verrostete Auto. Immer wieder träumte er Nachts von früher, als er noch schön und schnell war.“

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2. Mitten in der Nacht wachte er auf und sah traurig den Mond an. „Ach lieber Mond, kannst du mir helfen? Ich möchte wieder so gerne herumfahren können.“ „Ich bin leider zu weit weg – ich kann nichts für dich tun!“ Traurig schlief Anton wieder ein.

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3. Früh morgens wachte Anton durch einen riesigen, lauten Umzugswagen auf. Zwei neugierige Kinder kletterten aus dem Wagen und sahen sofort das kleine traurige Auto. „Hallo ihr beiden. Könnt ihr mir helfen? Ich möchte so gerne wieder herumfahren können!“ Doch die Kinder konnten ihn nicht hören. „Schau dir mal dieses alte Schrottauto an!“

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4. Der Vater der Kinder kam dazu und schaute sich Anton von allen Seiten an. Ängstlich fragte Anton noch ein Mal: „Kannst du mir helfen?“ Ein Anhänger fährt heran, die Kinder fragen: „Papa was hast du vor?“ „Er kann hier nicht bleiben. Das ist zu gefährlich!“ Während er aufgeladen wird, schließt Anton traurig die Augen: „Oh je, jetzt komme ich auf den Schrottplatz…“

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5. Am nächsten Morgen traut sich Anton garnicht die Augen zu öffnen. „Oh Papa, das kleine Auto sieht ja wieder toll aus!!!“ „Meinen die mich?“ Ungläubig öffnet Anton die Augen und staunt – sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Er war wieder schön! „Papa, lass uns eine Spritztour machen!“

Da der Text und die Bilder von meiner Gruppe erfunden wurde, dürfte es kein Problem sein sie so ausführlich zu zeigen. Bei den Anderen werde ich immer eine kurze Zusammenfassung dazuschreiben, damit man auch weiss worum es in den Büchern geht.

Zum Schluss haben alle Gruppen ihre Geschichten vorgestellt. Richtig toll wie kreativ alle waren. So tolle Geschichten sind dabei eintstanden.

Anton, das Auto

Um die Texte immer bei der Hand zu haben (wenn ich am erzählen bin) hab ich zu jeder Geschichte ein kleines Booklett gemacht – mit jeweiligem Bild und Text.

Anton

Einlaminiert und mit einem Ring versehen halten sie eine Weile und man kann sie am Ring aufhängen.