Geschichtensäckchen: “ Herbstzwerge“

Quelle:

Die „Herbstzwerge“ sind eigentlich als Fingerspiel konzipiert. Sie entstammen aus der Feder von Franziska Binder, Mitglied in vielen Facebook Gruppen, in denen sie ihre Texte in verschiedenen Formen (Fingerspiel, Geschichte, Lied, etc.) den Kollegen und Kolleginnen zur Verfügung stellt. Vielen vielen Dank dafür, Franziska….

Die „Herbstzwerge“ haben mir auf Anhieb gefallen – warum mal nicht als Säckchen???

Material:

  • Säckchen: Selbstgenäht, hatte ich aber schon länger mal genäht. Hier gehts zu meiner Näh – Anleitung.
  • PegDolls: Figurenkegel 70mm (gibt es mittlerweile auch in diversen Größen in guten Bastelgeschäften zu finden)
  • Filz: in verschiedenen Farben, normaler dünner Bastelfilz (ich glaube 1mm)
  • Stickgarn: in verschiedenen Farben, geht aber auch mit Wolle
  • Perlen: 6mm (natur)
  • Pfeiffenputzer: ich hatte nur weiß da, aber man kann auch andere hautähnliche Farben nehmen
  • Acrylfarben
  • Fimo- Knete: für die Pinsel (Ofenhärtend – Die Farbe ist eigentlich egal, da eh noch angemalt wird, doch mit heller Farbe ist es einfacher.)
  • Heißkleber
  • Schrauben
  • Astscheiben
  • Bodentuch: aus meinem Stoffvorrat. Diesmal in rund und größer als sonst
  • Herbstlaub: in der Natur gesammelt, gepresst und einlaminiert, in den Farben: rot, orange, gelb, braun und bunt schattiert
  • Text: einlaminiert

Der Zwerg, der die Blätter rot anmalt…:

Die Zwerge, die, die Blätter gelb und orange anmalen… :

Der Zwerg der die Blätter braun anmalt… :

Und zuletzt der Zwerg, der sich nicht entscheiden kann und die Blätter bunt anmalt… :

Hier gibt es eine detaillierte Beschreibung, wie ich die Peg Dolls gemacht habe. Hier kommt lediglich der Hut noch dazu. Dieser blieb in der Originalgröße und ist hier mit Anleitung zu finden: www.weefolkart.com

Dazu habe ich in passenden Farben viele Blätter gesucht, habe sie gepresst und sie dann einlaminiert. Diese möchte ich dann mit den Kindern den Zwergen zuordnen…. Ich bin schon sehr gespannt…

Wohnungs Pimp…

Nach dem Umzug (meiner besten Freundin) zwischen Weihnachten und Neujahr, mit viel Arbeit kam nun der etwas angenehmere Teil… zumindest für mich.

Leere Wände aufpimpen – das mag ich 🙂

Die Idee entstand irgendwie gemeinsam, ich ging auf Ideensuche und hatte eine Sammlung vorab zusammengestellt. Das Material war schnell zusammengetragen: Pinsel, Wandabtönfarbe in dunklem Braun, Bleistifte und Radiergummi, etc.

Darf ich vorstellen – die zwei süßen und pelzigen Damen die das Domizil bewohnen:

miau

In einem Katzenhaushalt ist fast klar dass es etwas in die Richtung geben muss…

Das Größte der drei Projektteile war der Zweig mit dem kleinen, putzigen, dicken, kuschligen, frechen Kätzchen. Mit dem habe ich begonnen… erst mit Bleistift alles vorgezeichnet – das Kätzchen zuerst, dann den Ast / die Zweige frei nach Belieben drum herum. Dann ging es dran die Konturen zu malen, um sie anschließend auszufüllen. Immer von oben nach unten arbeiten – so vermeidet man, dass  Gliedmaßen in der frischen Farbe landen – was sie ja nicht sollen.

vorher

Gleich nebendran kamen noch ein paar Vögel und eine springende Katze dazu.

sprung

Wie der kleine Schmetterling dazukam ist eigentlich eine lustige Geschichte: Nala, die neugierige Nudel konnte es natürlich nicht lassen alles zu beäugen was wir an dem Abend gemacht haben. Dass kleine Patzer passieren ist klar. Genauso wie an der Stelle, wo später der kleine Falter hinkam. Nala nahm Anlauf und sprang dem Fleck entgegen – natürlich bewegte er sich nicht weg. Also kam ich dann auf die Idee eine Biene draus zu machen. Mit einem Stift eine zu malen wäre kein Problem gewesen; aber mit dem Pinsel? Etwas schwierig. Da sie mir nicht wirklich gefiel, machte ich schnell einen Falter daraus. Jetzt hat Nala was anständiges zum Fangen… Ob es wohl beim nächsten mal klappt?

So Etappen 1 und 2 waren am Trocknen, es war schon 23 Uhr durch und wir begannen das letzte Projekt. Über dem Ofen kamen an das Eck, zwei weitere, verspielte Mietzekatzen dazu.

ofen

Die Proportionen der Katzen freihand hinzubekommen war garnicht mal so einfach, der Radiergummi war stets im Einsatz. Die Gesichter vor allem hatten es in sich, besonders bei Damen wie uns (meine Freundin und mich) die es gern perfekt haben wollen – probieren und probieren bis es passt.

So um ca. 1:00 Uhr waren wir dann mal ferig. Fazit: Klar hätte man einfach ein paar Wandtattoos bestellen können, die Nala und Sia sicherlich weggezupft hätten. So liegt jedoch unser ganzes Können darin, auf das wir mega stolz sind. Umso wohnlicher fühlt sich die Wohnung an – denn es sieht toll aus. Besonders beim Ast musste ich immer wieder schauen welcher Teil mir am besten gefällt. Nämlich dieser Ausschnitt:

zweig

Ähnliches als Wandtattoo zum Beispiel hier zu finden (auch die anderen Katzenbilder ):

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