In meinem vorgerichteten Arbeitsstapel, befanden sich unter anderem, auch Stoffstücke zum Zusammennähen.
Sie dienen später als Unterlage für diverse Geschichtensäckchen. Einige sind schon verplant, andere noch nicht.
Am Wochenende, waren diese die erste Aufgabe von dem ganzen Stapel, die ich angegangen bin.
Noch im Rohzustand!
Materialwahl:
Als Material eignen sich am aller besten, nicht dehnbare Stoffe: Baumwolle, Canvas, etc. Ich hab auch schon Jersey vernäht, was aber sehr viel schwieriger ist. Einfach dadurch, dass der Stoff sich dehnt.
Motivwahl:
Meistens schaue ich dass die Stoffe nicht zu voll sind, also ein dezenteres Motiv haben und evtl. auch zu Geschichten passen. Ich kenne ja in etwa die thematische Richtung (z.B. Jahreszeiten) und wähle demensprechend aus. Oft nehme ich auch nur Uni-Stoffe. Da kann man die Figuren in den Geschichten auch viel besser wahrnehmen.
Größe:
Meine Bodentücher haben meistens eine Größe von ca. 35x50cm. Ich messe sie nicht wirklich ab. Das Augenmaß entscheidet. Es hängt natürlich auch von der Stoffgröße ab. Wie groß kann ich es machen? Da ich die Böden doppellagig vernähe, schaue ich erstmal ob der original Stoff reicht, um beide Seiten (also unten und oben) aus ihm zu nähen (Foto A). Wenn nicht, kommt nach unten einfach ein Alternativstoff dran (Foto B).
Standardböden sind bei mir rechteckig, ich habe aber auch schon runde gehabt. Es kommt auch auf die Geschichte drauf an.
Die Umsetzung:
Erst lege ich beide Teile rechts auf rechts aufeinander und nähe rundherum. Dabei lasse ich eine Wendeöffnung übrig (ca.5cm). Nach dem Wenden, nähe ich eine Umrandung (knappkantig) und schließe damit auch die Wendeöffnung. Als Zwischenschritt kann man natürlich das Ganze auch mal bügeln – was ich im seltensten Fall tatsächlich mache.
Naja und dann sind die Böden auch schon fertig. Versäubern muss man da eigentlich nichts, da ja alles im Inneren verschwindet. Sehr praktisch finde ich.



