Geschichtensäckchen: “ Vom Regenbogen „

Den Stoff habe ich mit einem Mitglied der Geschichtensäckchengruppe auf FB getauscht – manchmal lohnt es sich seine Reste unter die Leute zu bringen…

Das Gedicht/Spruch vom Regenbogen ist in der FB-Gruppe zu finden: „Geschichtensäckchen, Kofferabenteuer und Tischtheater für Kinder

Textauszug:

„Sieben Farben schliefen dicht an dicht.

Da weckte sie das Sonnenlicht.

Die erste Farbe wachte auf,…“

Die benutzten Farben: rot, orange, gelb, grün, blau, lila,rosa.

Die Halbkreise sind aus dünnem Filz ausgeschnitten und werden während des Gedichts übereinander gelegt…

Das Säckchen ist nach meiner Anleitung genäht – wie immer :-).

Eine Mitra für kleine Nikoläuse…

Ein schnelles Werk aus Filzplatten und etwas goldenes Band…

Die Adventszeit steht vor der Tür – und natürlich ging es bei uns schon zeitig an die Planung, der Gestaltung – der nächsten Zeit mit unseren Zwergen.

  • Lieder – die sind schnell klar
  • Weihnachtsgeschichte erzählen – auch relativ klar (meistens ich!)
  • Gestalterisches? – auf die Suche gehen alle….
  • Geschichten zum Nikolaus und Winterzeit – evtl. als Säckchen?
  • Besinnliches ( „Ich höre, ich sehe, ich rieche und fühl…“ und Legebild „Kerzen im Advent“)
  • Spiele für den Morgenkreis („Klopf, klopf, klopf, wer ist das wohl?“ – als Rollenspiel, „Klingeling, der Nikolaus ist da!“ – als Kreisspiel)
  • Freispielimpulse (Reiskiste z.B.)
  • Hauswirtschaftliches (es gibt Plätzchen…ist doch klar, oder?)
  • usw….

Für den Morgenkreis hatte ich das Nikolausgedicht: „Klopf, klopf, klopf, wer ist das wohl?“ zu finden über das KiGaPortal gefunden:

„Ein Mann mit langem, weißem Bart, der steht vor unserm Haus.

Klopf, klopf, klopf wer ist das wohl? Es ist der ………….. (Nikolaus).“

Nach und nach wird beschrieben, was er alles an hat, bzw. dabei hat: Bischofsmütze, roten Mantel, großen Sack

Also, warum nicht das ganze als Rollenspiel umsetzen?

Als Mantel nehmen wir einfach den halben vom St. Martin. Da der Bart etwas befremdlich sein könnte, lassen wir die erste Strophe weg. Fehlen nur noch der Sack (- ein Jutesack wird es werden), und die Bischofsmütze….

Also schnell mal ein Kind vermessen und Filz besorgt: 30x45x0,2cm in rot

Dann schnell ne Schablone zusammengeschustert und ausgeschnitten.

Die beiden ausgeschnittenen Filzteile habe ich dann von Hand mit Stickgarn zusammengenäht – die beiden Seiten mit 16cm. Die Spitze habe ich offen gelassen.

Dann habe ich noch beide Seiten mit dem goldenen Band und einer Heißklebepistole eingefasst, vorne dazu noch das Kreuz. Müsste ich die Mitra nochmal machen , würde ich ein breiteres Band wählen, da es beim Kleben leider etwas unsauber geworden ist… Da bin ich etwas zu pingelig, aber man sieht es nicht so genau, also passt es eigentlich….

Und hier das fertige Werk:

Die Kinder haben es bereits gesehen, manche auch mal schon Probegetragen – ich bin gespannt wer sich dann auch wirklich traut.

Geplant ist es, dass eine von uns als erstes das Kostüm trägt und alles mal vormacht…

Koffertheater: Die drei Spatzen

Die Idee dazu kam mir durch die Facebook – Gruppe „Geschichtensäckchen, Kofferabenteuer und Tischtheater für Kinder“ (sehr zu empfehlen!!!!). In der Umsetzung gab es schon viele Varianten: z.B. die Spatzen aus Wollponpons oder aus Papier gebastelt. Eine Idee hat mir besonders gut gefallen. Da waren die Spatzen mit vermutlich Wasserfarben gemalt.

Wenn ich eine gute Vorlage vor Augen habe, fällt es mir nicht schwer dann selber zu malen. Also habe ich im Netz nach verschiedenen Spatzen-Grafiken gesucht und nichts wirklich gutes gefunden. Also habe ich mich entschieden echte Photos zu nehmen. Also neue Suche… Es dauerte eine Weile bis ich die richtige Positionen für jeden der drei Spatzen hatte.

Die drei Spatzen

Material zu dieser Kiste:

  • Schuhkarton
  • Zweige (Reisig) und Heckenschere zum kürzen
  • Vlieseline oder weissen Stoff (als Schnee)
  • 3 Wäscheklammern
  • Flüssigkleber und Heisskleber
  • Ausdruck von Spatzenphotos
  • Text / Texte

Die Entstehung des Koffertheaters:

  1. Die Spatzenbilder auf Karton kleben. Die Vorder- / und Rückseite habe ich dabei richtig dick mit Flüssigkleber eingeschmiert und lange trocknen lassen. Anschließend eng am Rand des Gefieders ausgeschnitten. Wichtig ist dabei, den Kleber wirklich gut trocknen zu lassen.
  2. Die Wäscheklammern habe ich auf die Rückseite der Spatzen mit dem Heißkleber befestigt.
  3.  Wie ich die Zweige befestige, hat mich am meisten beschäftigt… Vor allem weil ich sie auch zum Einräumen haben wollte. Also wenn die Geschichte nicht benötigt wird. Deckel zu und fertig. Ihr wisst was ich meine. Also habe ich das Bündel mit Hilfe von Bindedraht und Heißkleber zu einem Bündel geformt und einen Querast drangelassen. Um diesen dann befestigen zu können, habe ich aus Karton eine stabile Zwischenwand eingezogen. Knapp ausgemessen, steckte sie schon relativ fest im Karton drin – ich habe sie zusätzlich noch mit Heisskleber fixiert. Anschließend kam noch eine Schicht Vlieseline draufgeklebt, die ein bisschen den Schnee andeuten soll. Man kann dazu jedoch auch einen weissen Stoff nehmen. Den Innendeckel, der gleichzeitig der Hintergrund ist – habe ich ebenso ausgekleidet. Falls ich noch irgendwo Schneeflocken-Streuteile finde die mir gefallen, werde ich die auf die Vlieseline aufkleben , um den Effekt zu vestärken. Durch die Vlieseline und Zwischenwand habe ich ein Loch gebohrt, durch das ich den Querast mühelos reinstecken kann, so dass das ganze Bündel hält.
  4. So zum Schluss noch die Texte:
  • Das Originalgedicht
Die drei Spatzen
Christian Morgenstern
In einem leeren Haselstrauch
Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
Und mitten drin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
Und obendrüber da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hats niemand nicht.

Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

 

In der Praxis wird sich dann zeigen, welche Version des Gedichtes besser bei den Kindern ankommt. Ich bin gespannt.